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Lüriks & Co.

"Erinnerung an meine Zukunft!"

Als ich noch in dem Alter war, wo Zeitrechnungen noch in den Sternen stand, wo der Mond noch dreimal die Sonne umkreiste und die Sterne unzählbar waren. Da wo Lichtspiele alltäglich zur unendlichen Phantasie anregten. Dorthin will ich euch entführen.

Das erste und einzige Kapitel

(Tiere die miteinander sprachen, und ein kleines Kind das eine Lektion fürs Leben lernte.) Es war am Tag der großen Monde, Ihr müßt wissen daß es bei uns keine Sonne gab. Das war aber kein Problem, wir hatten ja dafür drei Monde. An dem besagten Tage, lief ich wie immer mit Robie (das ist mein Roboter) durch unsere Atmosphäre. Robie erzählte mir von seinen Ausflügen die er damals, wo er noch zweiter Admiral der Sternenflotte im Puhradujasystem war, erlebt hatte .Doch irgendwann wurde er zu alt , und man hat ihn abgestellt . Er weiß nicht daß er nur ein ausrangierter Staubsauger war den ich umprogrammiert habe. Aber so ist er glücklicher. Ab und zu macht er noch diese komischen Geräusche, aber er fragt nie :”Warum? “. Vielleicht weil er’s weiß. Manchmal träumen wir davon auf große Reise zu gehen. Dann liegen wir beide auf unserer gefundenen antriebslosen Rakete und spinnen uns die tollsten Sachen aus. Robi kann natürlich wieder nicht aufhören, er glaubt tatsächlich daran, irgendwann werde ich es ihm sagen müssen. Bum Bän - auf einmal ein lauter Knall, Robi schoß in die Höhe und schrie ganz laut ich muß los, ich muß los - bevor ich fragen konnte was passiert war, war er schon weg. In wenigen Makrosekunden erschien er wieder vor mir und stellte sich als R. P. Unterflottengeneral von der 7. Garde vor und meinte er müßte sein Raumschiff wieder klarkriegen worauf ich sitzen würde. Völlig verdutzt und fragend schaute ich zu ihm hinauf. Es quälten mich Fragen auf die ich unbedingt eine Antwort erhalten wollte, sollte ich mich die ganze Zeit nur selber belogen haben? Doch bevor ich darüber nachdenken konnte öffnete Robie - ich meine R. P. Unterflottengeneral von der 7 Garde - irgendwelche versteckten Türen und zeigte mir sein Raumschiff, und bat mich ihm zu helfen. In null Komma nix hatten wir das Raumschiff wieder flott und so starteten wir in die sogenannten Weiten, die ich vorher nur aus Büchern und Erzählungen kannte. In einer Makrosekunde waren wir im Kuhqallenquadrat des dritten Nebels und schon begann unser Abenteuer. Ich merkte auf einmal das wir langsamer wurden, und tatsächlich: Robie meinte zu mir daß wir dort landen würden. Als wir unten ankamen öffnete sich die Tür und ein Warzenschwein mit Admiralsmütze stand vor uns und sagte: “Endlich bist du wieder da, wir warten seit einer Wöööche, wööö warst du blöööß “ ... es erinnerte mich an einen besoffenen Bayer. Es bat uns zum Taffe -so hieß das da wohl- also gingen wir mit. Als wir da so bei ihm saßen erzählte es mir, daß sie Robie geschickt hätten um uns zu erforschen, weil unsere Handlung gegen viele Lebewesen unmoralisch und grausam wäre und wie so etwas kommen könne.? Da unterbrach Robie und sagte es sind nicht alle so grausam; die, die es waren und noch sind, sind Wesen die es nie gelernt haben was wahre Gefühle und Freundschaft ausmachen, es sind diejenigen an welche sich keiner mehr erinnern wird. Ich wußte nicht was ich sagen sollte, so begeistert und doch todtraurig war ich, früher habe ich nie an solche Sachen gedacht, doch heute wurde mir einiges klar. Man kann eine Menge Spaß haben, doch sollte man dabei nie vergessen daß Rücksichtslosigkeit keine Tugend ist, mit der man sich brüsten muß - und als ich das erkannte war ich fähig dich wirklich zu lieben.... Was ich jedoch vergaß waren ungeweinte Tränen die so tief in dir steckten daß es unmöglich war in deine Seele zu schauen, um dich glücklich zu machen. Nennt mich wie ihr wollt; sagt, daß ich ein unendlicher Romantiker bin, doch eins kann keiner leugnen: Daß man die wahre Liebe immer erst erkennt wenn es zu spät ist ....Was kann ich noch sagen; daß es nicht meine Schuld ist, wenn Menschen sich aus Neid oder Eifersucht gegenseitig weh tun, wenn man jemanden aus purem Eigenegoismus verletzt. Sind wir Menschen so selbstzerstörisch, daß wir all das, was wir lieben vernichten müssen? Oder bin ich der, der nur eine Sichtweise dessen wiederspiegelt, was die Menschheit aus mir gemacht hat. Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was das mit der Geschichte zu tun hat.? Das ist einfach; vielleicht ist es ja gar keine Geschichte, vielleicht ist es ja deine und wenn es deine ist, dann ist das Ende noch offen. (Falls dich jemals solche Gedanken plagen, sage dir eins: Es ist nie zu spät!!! ) An jene die einem sehr viel bedeuten....ihr wißt wer ihr seid.

ENDE

-an eine ganz besondere frau-


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